ADEV prüft Wärmeverbund Inneres Lind

Die ADEV Energiegenossenschaft prüft zwischen den Bau eines Wärmeverbundes zwischen Museums- und St.Gallerstrasse. Wenn er zustande kommt, soll er mit der Wärme des Grundwassers gespiesen werden. Die Kosten hängen auch davon ab, wie viele Liegenschaftsbesitzende sich beteiligen.

Besitzer von Liegenschaften zwischen Museums- und St.Gallerstrasse, zwischen Pflanzschul- und Friedensstrasse haben im Februar Post von der ADEV Energiegenossenschaft bekommen. Das Unternehmen mit Sitz in Liestal prüft in dem Gebiet einen Wärmeverbund, der mit der Wärme des Grundwassers gespiesen werden soll. Die Liegenschaftsbesitzer werden in einem Fragebogen nach ihrem Interesse an einem solchen Verbund befragt.

Die Kosten des Wärmeverbundes hängen laut dem ADEV-Schreiben von der Zahl der Liegenschaften ab, die sich an ihm beteiligen. Je mehr Liegenschaften in einer Strasse angeschlossen werden, desto tiefer sind die Kosten für die Beteiligten. Die ADEV rechnet mit etwa drei Jahren bis zu einem Anschluss an ein solches Netz.

Die ADEV wurde laut dem Schreiben durch einen Bewohner des Quartiers darauf aufmerksam, dass es im Inneren Lind an Alternativen zu fossilen Energieträgern für die Wärmeversorgung fehlt. Die individuelle Nutzung der Erdwärme ist wegen der Lage im Trinkwasserschutzgebiet nicht gestattet. Die angeblich geringe Energiedichte des Quartiers hält das Stadtwerk davon ab, ein Fernwärmenetz zur nahen Kehrrichtverbrennungsanlage zu legen – anders als die meisten anderen Quartiere rund um das Innere Lind.

Immerhin würde die Stadt laut dem ADEV-Schreiben einen Anschluss von Liegenschaften an einen Wärmeverbund mit Fördergeldern unterstützen.

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