Der neue kommunale Energieplan tritt voraussichtlich am 1. Februar in Kraft. Das Kerngebiet des Inneres Linds soll sich laut diesem Plan spätestens 2040 vom Erdgas verabschieden. Damit gehört es zu den Schlusslichtern in der Stadt.
Der BVIL hat den Stadtrat im Juni gefragt, wie es mit dem Anschluss des Kerngebiets an die Fernwärme der Kehrrichtverbrennungsanlage steht. Nun gibt immerhin der kommunale Energieplan, den das Stadtparlament am 22. Oktober verabschiedet hat und der voraussichtlich am 1. Februar in Kraft treten soll, eine Antwort. Sie steht auf Seite 7 des Energieplans und lautet:
„Prüfung einer Wärmeversorgung in einem thermischen Netz; ist Bestandteil der Vertiefungsstudie zur Prüfung einer möglichen Versorgung mit KVA-Abwärme“
Damit gehört das Kerngebiet des Inneren Linds zusammen mit dem Mattenbach-Quartier zu den Schlusslichtern in der Wärmeversorgung. Nur Hegi steht noch weiter hinten. Der Abschied vom Erdgas soll spätestens 2040 erfolgt sein, heisst es im Energieplan. Dabei laufen bereits Fernwärmeleitungen durch das Quartier. So ist die Kantonsschule an die KVA-Fernwärme angeschlossen.
Wer schneller weg will vom Gas, dem bleibt nur eine Einzellösung wie etwa Luft-Wasser-Wärmepumpen.
Nur auf der nördlichen Seite der Bahnlinie haben Anlieger die Möglichkeit, Erdwärme zu nutzen. Faktisch müssen sie es auch: Hier sind laut Energieplan keine Fernwärmenetze geplant.